Nachdem ich die Surface Challenge abgeschlossen habe, war ich schon „heiß“ auf ein neues Surface und zwar der Surface 3. Es hat leider etwas länger gedauert, nun konnte mir Microsoft ein Surface 3 zum Testen zur Verfügung stellen. Hier nun mein erster Eindruck des Surface 3.

Das Surface 3 gibt es in verschiedenen Varianten zu kaufen, die billigste mit 64 GB internen Speicher und 2 GB RAM kostet 599€ ohne Tastatur. Ich habe die Variante mit 128 GB internen Speicher und 4 GB Arbeitsspeicher erhalten, Wert ohne Tastatur 719. Passend dazu gab es ein Typ-Cover (weitere rund 150€) plus ein Surface Pen (ca. 50€). Wenn man das ganze zusammen rechnet, kommt auf einen Preis von rund 919€. Für ein bisschen mehr Geld könnte ich mir ein Ultrabook kaufen, mit den selben Spezifikationen, lohnt sich also ein Surface?

Diese Frage möchte ich nicht in diesem Artikel beantworten, sondern in meinem Review. Ich habe nun vier Wochen Zeit das Gerät ausgiebig zu testen und werde es als Alltagsgerät verwenden. Mein Macbook liegt so lange zu Hause und wird nun in den seltensten Fällen benutzt. Kommen wir nun zum Surface 3 selbst.

Hardware

Wie bereits oben erwähnt habe ich, fast die teuerste Variante des Surface 3 erhalten.  Wer noch ein wenig tiefer in die Tasche greifen will, kauft sich ein Surface Pro 4 (Hier ist das Display auch größer). Das Gerät hat ein 10,8 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080Pixel sprich Full-HD. Ich muss sagen, dass die Größe für unterwegs als Arbeitsrechner wirklich sehr angenehm ist. Die 64 bzw. in meinem Fall 128GB Speicher lassen sie via MicroSD Karte (findet man hinter dem Kickstand) erweitern.

Ports wie USB 3.0, Mini-Displayport und Kopfhöreranschluss sind vorhanden. Ein weiterer USB Port hätte natürlich nicht geschadet! Allerdings weiß ich wie es im inneren des Surface aussieht. Der Kickstand ist leider nicht wie im Surface Pro 3 bzw 4. komplett Variabel sondern rastet an bestimmten Punkten ein. Gibt von mir leider ein Minuspunkt, weil die eine Stufe ist immer zu steil und die nächste zu Fall. Schade, allerdings hat Microsoft die Frage dahingehend beantwortet, dass die andere Scharniere den Preis des Surface 3 erhöht hätte.

Die ersten Tage mit dem Surface 3

Ich bin nun ein paar Tage mit dem Surface unterwegs und muss sagen, das es mir einerseits total gefällt, andererseits so überhaupt nicht gefällt. Das größte Problem ist aktuell, das tippen mir der Tastatur. Die Tasten sind sehr schwammig und ich muss viel öfter die löschen Taste drücken, als mir lieb ist. Außerdem wird die Tastatur an der unteren rechten Ecke neben dem Touchpad warm, was sich beim Schreiben komisch anfühlt. Das Touchpad reagiert zwar gut, allerdings ist es mir viel zu klein. Das kann allerdings auch davon kommen, dass ein großes Touchpad gewöhnt bin. In Sachen Performance konnte ich bisher noch keine großen Einbrüche erkennen, hoffentlich bleibt es so.

Was mich sehr freut, ist das ich nun für eine gewisse Zeit mal Windows 10 ausgiebig testen und mir meine Meinung bilden kann. Man merkt schon, dass Microsoft sich bei diesem OS wirklich viel Zeit genommen hat. Was auch gut so ist! Was mir bisher in der Zeit wo ich das Surface habe (ein paar Tage), dass es schon zwei, drei Mal die Tastatur Verbindung nicht gefunden hat und fragte ob ich in den Tabletmodus wechseln will.

kleines Fazit

Bisher sage ich als Arbeitsgerät für unterwegs ist das Surface 3 gut. Für mich als Blogger der viel schreibt, ist leider wegen der Tastatur nichts. Sie ist viel zu schwammig und mir tun bereits nach ein paar hundert Wörtern die Finger weh. Hoffe ich kann mein Schreiben ein wenig ändern, dass es nach einer gewissen Zeit vielleicht nicht mehr so ist! Solltet Ihr Fragen zum Surface 3 haben oder sagen, funktioniert das oder das. Dann schreibt es bitte in die Kommentare.

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