Wer regelmäßig mein Blog liest hat mit bekommen , dass ich schon vor ein paar Wochen eine Challenge eingegangen bin. Und zwar 30 Tage mit dem HTC One ( Teil 1, 2, 3). Vor kurzem fragte ich bei Nokia nach einem Testgerät, denn ich finde Nokia macht absolut geniale Hardware. Daraufhin wurde ich gefragt, ob ich mich nicht der Lumia Challenge stellen möchte – mit der Frage „Time to Switch“? Selbstverständlich habe ich die Challenge akzeptiert. Nun werdet Ihr jede Woche einen Bericht mit meinen Erfahrungen mit dem Lumia 925 zu lesen bekommen. Es wird verschiedene Schwerpunkte geben. Heute fangen wir mit den ersten Eindrücken in Sachen Hardware an.

Ich muss sagen in Sachen Hardware hat Nokia einiges zu bieten und das für jeden Geldbeutel. Es fängt bei Einsteigergeräten an mit dem Lumia 520 & 620, geht weiter mit den Mittelklasse Modellen Lumia 720 & 820 und endet mit den High-End Geräten Lumia 920,925 & demnächst dem Lumia 1020. Es ist also für jeden etwas dabei. Mir wurde das Lumia 925 zur Verfügung gestellt – ein großer Dank geht an Nokia. Das war jedoch nicht alles. Zur Lumia Challenge gehörte auch Zubehör. Ein Fatboy Ladekissen, sowie ein Limited Edition Supermann ( Man of Steel) Ladecase. Aber fangen wir mit dem Gerät selbst an.

[Geräterundgang]

Es handelt sich hierbei um das erste Lumia Windows Phone, was ich in den Händen halten durfte. Ich muss sagen ich bin äußerst beeindruckt. Die Verarbeitungsqualität des Lumia 925 ist absoluter Wahnsinn.Der Aluminiumrahmen sieht nicht nur sehr edel aus, sondern fühlt sich auch so an. An der rechten Seite des Gerätes befindet sich eine Lautstärken Wippe, der Powerknopf und der dedizierte Kamera Knopf – Vielen Dank Nokia! ich liebe es, wenn ein Smartphone einen dedizierten Kamera Knopf besitzt. Das hat mich bereits an meinem HTC HD7 ( mit Windows Phone 7) begeistert. Die Druckpunkte der Tasten sind gut. Ab und zu ist es bei mir so das der Power Knopf sich etwas schwammig anfühlt, daran habe ich mich jedoch schon gewöhnt und habe damit keine Probleme. Auf der Oberseite des Gerätes befindet sich der SIM-Karten Slot, der Micro-USB Slot und der 3,5mm Klinkenanschluss. Dazu muss ich sagen, dass mir diese Positionierung nicht wirklich gut gefällt. Für mich gehört der Micro-USB Anschluss und der 3,5mm Klinkenanschluss auf die Unterseite – ist aber reine Geschmackssache, mich stört es irgendwie. Sowohl auf der linken- als auch auf der unteren Seite des Gerätes finden wir keine weiteren Anschlüsse. Auf der Vorderseite des Gerätes sind drei Windows Phone typische  Tasten. Links die „Zurück“ Taste, in der Mitte die Home oder Windows Taste und Rechts die „Such“ Taste. Es handelt sich hierbei um ein 4,5 Zoll Display.Die Rückseite ist nicht wie der Rahmen aus Aluminium, sondern aus einer Art „Plastik“. Diese fühlt sich sehr hochwertig an und ist auch leicht gummiert, damit man nicht mit schwitzigen Fingern abrutscht. Außerdem ist das Schmuckstück des Lumia 925 auf der Rückseite  – die Kamera. Es handelt sich hierbei um eine 8,7 Megapixel Kamera mit einer Dual-LED Flash. Es handelt sich hierbei um eine speziell von Nokia Entwickelte Kamera-Technik, die unter dem Namen PureView bekannt ist.

Lumia 925_2013_08_25_258

[Meine erste Woche mit dem Lumia 925]

Meine erste Woche mit dem Lumia 925, war erstaunlich entspannend. Es gab hier und da mal ein Problem, allerdings hing das meistens eher an der Software als an der Hardware. Zum Thema Windows Phone Ökosystem komme ich in einem späteren Artikel. Das Lumia 925 hat immer sehr schnell reagiert und war blitzschnell Einsatz bereit. Sei es zum Telefonieren, Foto schießen oder E-Mail schreiben gewesen. Gelegentlich gab es bei meinem Testmodell kleine Hänger beim Touchscreen. Damit meine ich, das der Touchscreen zu früh reagiert hat, da war mein Finger noch nicht auf dem Display. Soweit ich gesehen habe, gibt es in den Einstellungen ein Menü in dem man die Sensibilität des Touchscreens einstellen kann.

Ein Punkt der mir persönlich sehr stört, ist das Kabellose Aufladen – Nicht die Technik selbst, sondern wie Sie von Nokia für das Lumia 925 umgesetzt wurde. Da das Lumia 925 wohl nicht so „dick“ wie sein Vorgänger das Lumia 920 sein sollte, wurde an dem Feature Kabellose Laden „gespart“. Es wurde nicht ganz weggelassen, sondern es kann über ein Case ( Was ich ebenfalls erhalten habe) erweitert werden. Das Case was ich hier liege habe, macht für mich die Schönheit des Lumia 925 kaputt! Es wirkt leider billig und ich denke jedes mal, wenn ich ein wenig zu fest daran ziehe das es kaputt geht. Die Oberfläche des Cases ist sehr glatt und da ist es mir schon passiert, dass mir das Lumia 925 aus der Hand gerutscht ist – Wieso wurde an so einem tollen Feature „gespart“? Das Aufladen mit dem Case funktioniert ohne Probleme – Vorsicht! lasst nicht den Vibrationsalarm an, sonst rutscht das Smartphone von der Ladestation. Das Kabellose Aufladen macht mir totale Freude, weil ich es einfach nur dort hinlegen muss und es wird aufgeladen. Vielleicht gibt es ja bald Tische oder Sofas mit integriertem Qi Ladegerät.

Kommen wir nun zum Herzstück des Lumia 925 – der Kamera. Ehrlich gesagt, diese Kamera ist der absolute Wahnsinn. Wenn das Lumia 1020 noch ein Schippe auf diese Kamera legt, dann benötigt man bald keine Spiegelreflex Kameras mehr. Am selben Tag, wo ich das Lumia 925 erhalten habe, machte ich einen Ausflug. Ich habe absichtlich meine Spiegelreflexkamera zu Hause gelassen und gesagt “ Mal sehen was das Lumia 925 kann“. Und es kann jede Menge. Die Fotos sehen echt super aus, ganze besonders gefällt mir die App „Smart Cam“. Die App schießt eine Serie von Bildern und man kann dann aus verschiedenen Modi wählen – Beispielsweise Action oder Bestes Bild. Auch sehr cool ist das Kreativstudio. Mit diesem kann man die Fotos sehr schnell bearbeiten und es sieht so aus als hätte man es mit einem Profi-Programm gemacht! Einer meiner Arbeitskollegen ist hellauf begeistert von dieser Kamera – und er besitzt momentan ein iPhone 5.

Lumia 925_2013_08_25_260

[Fazit]

Die erste Woche mit dem Lumia 925 hat mir total Spaß gemacht, täglich entdeckt man neue Funktionen. Klar handelt es sich nicht um das perfekte Smartphone, denn ich habe den ein oder anderen Kritikpunkt. Aber Nokia macht für mich sehr viele Sachen richtig und sehr gut! Nun was ich euch momentan leider noch nicht sagen kann, ist ob das Lumia mich bereits überzeugt hat auf Windows Phone bzw. auf  Nokia umzusteigen. Die Hardware von Nokia erhält jedoch von mir definitiv ein Pluspunkt, wenn es an die Entscheidung geht. Allerdings muss man auch sagen, das Hardware nicht alles ist. Die Software muss zu einem Gerät passen. Da kann die Hardware noch so gut sein. Aber Ihr werdet natürlich in den nächsten Wochen lesen, wie es mir mit Windows Phone und dem Lumia 925 ergeht und am Ende wird es eine Entscheidung geben.

Ich hoffe euch hat der erste Teil der Lumia Challenge gefallen. Solltet Ihr Fragen haben, könnt Ihr diese gerne in die Kommentare posten. Nächste Woche wird es sich bei der Lumia Challenge nur um die Kamera des Lumia 925 drehen.