Es is nun einige Tage/Woche/Monate her, dass ich von einem Windows Desktop Rechner auf mein Macbook Air ( 2013)  umgestiegen bin. Wie Ihr dem Titel entnehmen könnt, hat es sich für mich definitiv gelohnt. Natürlich lohnt sich dieser Umstieg nicht für jeden, aber ich möchte euch mit diesem Artikel zeigen, warum es sich für mich gelohnt hat.

Diesen Artikel würde ich nicht als ausführliches Review bezeichnen, sondern eher als zweiten Erfahrungsbericht. Wer meine ersten Eindruck noch nicht gelesen hat, sollte dies schnell tun. Ihr findet ihn hier.

Warum der Wechsel auf ein Apple Notebook? Ist es überhaupt das Geld wert?

Diese Frage hat natürlich seine Berechtigung. Doch ich beantworte erst einmal für mich persönlich Frage Zwei. Ja für mich war es das Geld wert, dass ich in diesen Laptop investiert habe. Warum der Wechsel ? Nun hier muss ich ein wenig Ausholen. Wie man anhand meines Blogs sieht bin ich sehr Technik begeistert und bin jemand der gerne neue Sachen ausprobiert. Dennoch ärgere ich mich schnell über Geräte die nicht so funktionieren, wie sollen. Was bringt einem ein Arbeitsgerät, wenn es einem am Arbeiten hindert? Genau nichts!  Ich habe bisher immer zu Windows Rechnern oder Notebooks gegriffen, leider wurde ich jedes Mal enttäuscht. Sei es vom Gerät selbst oder vom Betriebssystem was immer langsamer wurde. Ich habe schon länger die Entwicklung rund um Apple Notebooks verfolgt und war eigentlich immer sehr angetan von diesen Geräten. Sei es das Design oder das Betriebssystem. Natürlich hat alles seine Nachteile, aber sind für nicht größer als bei Windows auch. Deswegen habe ich diesmal für ein Mac entschieden.

Macbook Air ? Pro ? Mit Retina oder ohne ?

Nachdem also die Entscheidung getroffen wurde das es ein Mac werden sollte, kam schon die nächste Frage – Notebook oder Desktop. Dies Frage konnte ich für mich schnell beantworten. Es soll ein Notebook werden, denn das Gerät soll mein täglicher Begleiter werden. Als nächstes stellte ich mir die Frage, welches Modell benötige ich bzw. ist für mein Einsatzgebiet ideal? Nun meine Voraussetzungen waren 13 Zoll nicht mehr als 1500€, Portable dennoch genug Leistung um mal das ein oder andere Foto zu bearbeiten.

macbook air

Die Entscheidung viel schnell auf das Macbook Air.  Es sollte also ein Macbook Air ( Modell 2013) werden mit 8GB RAM und 128 GB SSD Festplatte. Nachdem mich also entschieden hatte, wartete ich nur noch auf die Back to School Aktion, die mir noch den in oder anderen Euro gespart hat.

Die erste Einrichtung

Nachdem das Paket geliefert wurde, macht ich mich direkt an die Einrichtung des neuen Gerätes. Ich schalte das Gerät also das erste Mal ein, erstellte mir schnell ein Benutzerkonto, richtete das WLAN ein und schon was das Gerät Betriebsbereit. Ich kannte Mac OS X natürlich von einige Videos, dennoch war es merkwürdig anfangs mit dem Betriebssystem zu arbeiten.

Mac OS X – Der Wechsel 

Nun versuchte ich mit Mac OS X ein wenig zurecht zukommen, man gewöhnt sich natürlich an einige Dinge sehr schnell, doch es war schon irgendwie Arbeit. Was mir oft aufgefallen ist, man denkt als Windows User oft zu kompliziert! Bestes Beispiel: Ich habe einen Explorer auf, geh Beispielsweise in den Ordner Dokumente und möchte dort das Excel Dokument auf den Desktop verschieben. Ich schneide also das Dokument aus ( entweder über Rechtsklick oder mit der Kombination Win+X) und füge es auf dem Desktop wieder ein. Auf dem Mac ziehe ich das Dokument einfach auf den Schreibtisch – fertig! Nun ja wenn man etwas wirklich kopieren möchte ist da natürlich umständlicher, aber ich verschiebe eher das ich etwas dupliziere.Es ist natürlich Geschmacksache, aber so Sachen fallen einem einfach als erste auf. Wer auch in Sachen Mac neu ist, dem empfehle ich sich mal die Shortcuts auf der Apple Support Seite anzusehen.

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Nachdem ich meinen Workflow an das Betriebssystem angepasst habe, komme ich sehr gut mit dem OS zurecht. Ein Dank geht an Michael von Mobiflip, der mir die ein oder andere Tastenkombination gezeigt hat. Ich wäre beispielsweise nie auf die Idee gekommen ein Bild mit der Leertaste zu „öffnen“ um die Vorschau zu sehen. Dennoch ist dieser „Trick“ sehr cool. Mit Mavericks kamen noch einige coole Features auf mein Macbook Air. Beispielsweise Tabs für den Finder oder der verbesserte Zweite Bildschirm.

Die Hardware 

Doch was bringt einem die coolste Software, wenn die Hardware nichts taugt. Das ich Glücklicherweise für mich persönlich bei meinem Macbook Air nicht so. Sowohl die Hardware als auch die Software harmonieren beinahe perfekt. Ich muss sagen, es hat mir noch auf keinem Gerät so viel Spaß gemacht zu arbeiten wie auf diesem. Vor allem das Touch-Pad ist der absolute Wahnsinn. Es ist so geschmeidig und funktioniert oder welche Hänger oder sonst was, einfach super. Das Design des Macbook Airs wirkt sehr edel und es ist Top verbaut, keine Spalten oder sonst was. Was mir ebenfalls gut gefällt ist die Tastatur mit dieser sehr gut tippen und die Druckpunkte sind genau richtig. Ich werde mir wohl aber auf kurz oder lang für meinen Schreibtisch eine externe Tastatur kaufen. Apropo Schreibtisch, ich suche momentan noch nach einem Notebook Ständer – Vorschläge? 

Macbook Air open

 

 

 Akkulaufzeit

Wenn wir von einem tragbaren Computer reden, müssen wir natürlich auch von Akkulaufzeit reden. Meistens sind die Angaben von Apple was Akkulaufzeit angeht ziemlich realistisch. In diesem Falle auch beim Macbook Air. Mit dem Mavericks Update hat sich die Akkulauzfzeit noch um einiges verbessert, aber ich bin mehr als zufrieden. Egal wie viel ich das Gerät benutze um den Tag mit dem Gerät komme ich immer. Ich bin echt beeindruckt von diesen Laufzeiten. Bei meinem Nutzerverhalten hat sich nicht viel zu meinem ersten Eindruck verändert. Ich surfe viel, habe Tweetdeck auf, schau mal ein YouTube Video oder bearbeitet das ein oder andere Foto. Mit Mavericks wird nun auch angezeigt, wenn es einen momentan Stromfresser im System gibt.

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Fazit

Kommen wir nun zum abschließenden Fazit vom Macbook Air 2013 13″. Ich habe viel von dem Gerät erwartet, weil es hierbei um das erste Notebook handelt für das ich mehr als 1000€ bezahlt habe. Enttäuscht wurde ich von dem Gerät definitiv nicht, eher überrascht. Das Gerät hat meine Erwartungen auf jedenfall noch übertroffen. Es fängt an beim zeitlosen Design, geht weiter über das super geniale Touch Pad, dann die sehr angenehme Tastatur und zum Schluss das Betriebssystem was genau auf die Hardware angepasst wurde. Wie bereits im Titel erwähnt , hat sich für mich der Umstieg gelohnt. Es macht jeden Tag Spaß mit dem Gerät zu arbeiten.