Die wohl größte Crowdfounding Kampagne bei der Plattform Kickstarter, war bisher die Pebble Smartwatch. Diese Uhr hat den Trend der wearable Devices gesetzt. Durch freundlich Unterstützung von Mobilfun.de, habe ich nun die Gelegenheit bekommen, diese „berühmte“ Smartwatch zu testen. Hier nun das Unboxing und mein erster Eindruck zur Smartwatch.

Unboxing

Die Pebble kommt in einer kleinen aber feinen Quadratischen Box. Auf dieser findet man die technischen Daten der Pebble, ein paar Produktfotos und Funktionsmöglichkeiten.

Wie bei beinahe jedem Produkt, wird als erstes das Produkt „vorgezeigt“. Nachdem man die Pebble aus der Verpackung geholt hat, findet man dort nur ein Ladekabel von USB auf einen magnetischen proprietären Anschluss und die obligatorischen Anleitungen.

 

Einen Netzstecker zum Aufladen, wird nicht beigelegt. Finde ich für eine rund 160€ teure Uhr ein bisschen enttäuschend. Aber man muss auch sagen, dass jeder bestimmt den ein oder anderen USB Netzstecker zu Hause liegen hat, spart also Elektroschrott.

Erster Eindruck

Bei der Pebble handelt es sich um meine erste Smartwatch. Seit der Kickstarter Kampagne war ich eigentlich begeistert von dieser Uhr. Mein Problem war eher, dass ich bisher nicht das Geld ausgeben wollte. Denn natürlich zeigt einem die Pebble alle Benachrichtigungen an, aber es ist trotzdem nur eine Spielerei, ein Gadget.

Ich muss sagen, dass der Erste Eindruck bei der Pebble positiv war. Sie ist nicht wirklich schwerer, als die Uhren die ich sonst trage und sie ist sehr gut verarbeitet. Es sitzt alles fest und nichts wackelt. Die Druckpunkte sind sehr gut spürbar und lassen sich einfach bedienen. Ich muss allerdings zu geben, dass ich normalerweise jemand bin der sagt “ Für was benötigt man diese Quick Starts?“, diesmal habe es benötigt.

Man muss einfach kurz in den Quick Start schauen, um zu Wissen, was ist welche Taste und für was wird diese benötigt. Nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich dann mit der Einrichtung beginnen. Diese war wirklich einfach und nach wenigen Minuten war die Pebble Einsatzbereit.

Einfach Pebble App im Play- oder App Store herunterladen, Uhr mit Bluetooth verbinden und Firmware aktualisieren. Als nächstes heißt es das für sich passende Watchface aussuchen.

Ich muss euch sagen, dass ist gar nicht so einfach. Es gibt wirklich eine Unmenge an Watchfaces. Hier sollte für jeden etwas dabei sein und wenn nicht schaut euch mal die App Canvas an. Der Kollege Michael von MobiFlip hat diese App bereist vorgestellt.

[appbox googleplay com.pennas.canvasnowplayingplugin]

Ich hatte bisher einige Schwierigkeiten beim Einrichten. Anfangs hat die Wetter-Anzeige nicht funktioniert. Die Pebble hat kein GPS und benutzt somit den Standortdatendienst von dem jeweilige Schmartphone. Dieser war bei mir zwar eingeschaltet, aber nicht richtig eingestellt. Über die Einstellungen war dort zu sehen, dass aktuell nur das Smartphone diese abrufen darf. Nachdem ich dieses Problem gelöst hatte,in dem ich auch der Pebble dieses Recht gab, lief es.

Nun konnte der Test beginnen. Über die Pebble App hatte ich bereits Testbenachrichtigungen gesendet, diese sind direkt auf der Uhr angekommen. Ich habe die Pebble ja erst ein paar Stunden, aber das mit den Benachrichtigungen gefällt mir wirklich gut. Man muss sich zwar erstmal zurecht finden, aber wenn man es mal Verstanden hat läuft es.

Was ich bisher leider noch nicht großartig getestet habe, ist der App-Store der Pebble. Habe zwar mal reingeschaut, aber nichts wirklich spannendes entdeckt. Was ich aktuell suche, ist eine App die mir meine Twitter und Instagram Benachrichtigungen anzeigt. Hat da jemand einen Tipp?

Wie Ihr vielleicht wisst, gibt es aktuell nur eine App für Android und iOS. Windows Phone User sind aktuell noch im Nachteil. Ich hoffe das sich das auch bald ändern wird. Es gibt zwar von WPCentral einen Workaround, ich habe es aber nicht wirklich geschafft, mein Windows Phone mit der Pebble zu verwenden. Solltet Ihr Tipps haben immer her damit!

Das erste Fazit nach ein paar Stunden sieht wie folgt aus. Die Uhr gefällt mir vom Design her gut. Leider muss ich sagen, dass mich die Moto 360 wirklich sehr reizt, wegen der Form. Die Bedienung ist aktuell für mich noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber das bekomme ich bestimmt mit der Zeit hin.

Das Interface der Pebble ist schlicht gehalten, aber das reicht für solch eine Uhr völlig aus. Von der Bedienung her ( wenn man das mit den Tasten verstanden hat), ist es simple. Sehr gut gefällt mir, dass man einen Do Not Disturb Modus einstellen kann. Auch ein Alarm kann eingestellt werden, aber den werde ich wohl nicht benutzen. Die Menüs sind auf Englisch, dass stört mich aber persönlich nicht weiter.

Solltet Ihr Tipps, Tricks oder Apps haben die ich installieren soll, dann schreibt diese doch bitte in die Kommentare. Natürlich könnt Ihr gerne auch eine Frage zur Pebble stellen, ich werde die nach  bestem Wissen beantworten.

Ob die Pebble ihr Geld wert ist, werde ich erst in ein paar Wochen feststellen können. Das war nun mein Erster Eindruck zur Pebble Smartwatch. Es wird natürlich jetzt den ein oder anderen Artikel über Wearables geben oder Updates von der Pebble, so stay tuned.